Sicherheitsdispositiv

1. Sinn und Zweck

Ziel dieses Dokuments ist die Regelung von Abläufen und Zusammenhängen um den Xwing-Crew MätteSmäck sicher, unfallfrei und im Sinne des Modellflugsports zu organisieren und auszu-führen.

2. Grundsätzliches

2.1 Grundsatz

Alle Piloten, welche am Event teilnehmen wollen, sind verpflichtet das Sicherheitsdispositiv zu lesen. Alle Piloten müssen dies durch Ihre Unterschrift bestätigen, bevor sie zum Flugbetrieb zugelassen werden. Dadurch bestätigen sie auch, das Dispositiv verstanden zu haben und während der Veranstaltung in seinem Sinne zu handeln. Ausserdem bestätigen die Piloten durch ihre Unterschrift, dass sie eine gültige Haftpflichtversicherung für Modellflug besitzen.

2.2 Briefing

Das Briefing entfällt im Fall vom MätteSmäck Event und wird durch dieses Sicherheitsdispositiv ersetzt. Jeder Pilot „brieft“ sich durch lesen des Dispositivs selbständig.

Zur Kennzeichnung, dass jeder Pilot das Dispositiv gelesen und verstanden hat, bestätigt er dies durch seine Unterschrift. Nach der Senderabgabe (für 35/40Mhz Sendeanlagen) und Kontrolle der Versicherung erhält er ein Armband. Dadurch ist der Pilot offiziell zur Teilnahme am Flugbetrieb zugelassen.

Die Flugleiter sind als letzte Kontrollorgane ermächtigt, Piloten die kein Armband tragen vom Flugfeld wegzuschicken. Die Flugleiter dürfen im Fall eines groben oder wiederholten Verstosses gegen die festgelegten Regeln das Armand einziehen und den Pilot damit vom weiteren Flugbetrieb ausschliessen.

2.3 Versicherung

Versicherung ist Sache der Teilnehmer. Jeder Teilnehmer muss einen Versicherungsnachweis erbringen, um zum Flugbetrieb zugelassen zu werden. Dies kann eine gültige Aeroclub Versicherungskarte oder ein Versicherungsnachweis einer privaten Versicherung für Modellflug sein. Ohne gültigen Nachweis wird kein Armband ausgehändigt und es darf nicht geflogen werden.

2.4 Zuschauer

Für die Sicherheit der Zuschauer und Piloten wird vor der Festhütte ein 3m hohes Fangnetz aufgestellt. Bis 1m hinter dem Netz dürfen sich keine Zuschauer aufhalten. Grund ist das Einfedern des Netzes, sollte ein Modell ausbrechen und ins Netz fliegen.

Den Zuschauern ist der Zutritt zur gesamten Flugzone untersagt. Das Flugareal wird durch das Sicherheitsnetz und in der Verlängerung durch Absperrband markiert. Zuschauer haben sich ausschliesslich im Zuschauerbereich vor der Festhütte aufzuhalten.

2.5 Alkoholkonsum

Alkoholkonsum ist generell erlaubt, solange es einen sicheren Flugbetrieb nicht gefährdet. Ob der sichere Flugbetrieb durch Alkoholkonsum beeinträchtigt ist, liegt im Ermessen jedes Einzelnen und im Ermessen der Flugleiter.

2.6 Sanität

Mindestens 1 Nothelfer ist Vorort um kleinere Verletzungen zu behandeln. Ein Erste-Hilfe-Verbandskasten befindet sich in der Festhütte an der Bar.

3 Regelung Flugbetrieb

3.1 Zoneneinteilung

Flugzonen

3.2 Flugregeln

Sicherheitsnetze, Zuschauerraum, Parkplätze und Strassen dürfen nicht überflogen werden

    • Sicherheitsnetze, Zuschauerraum, Parkplätze und Strassen dürfen nicht überflogen werden
    • Nur Personen mit Armband dürfen die Flugzone betreten
    • Flugmodelle erst in der Flugzone starten (Akku einstecken, bei Verbrenner Motor starten)
    • Die Flugzone ist in mehrere Flugfelder, markiert durch die orangen Pylonen, eingeteilt. Die Piloten und Helfer halten sich bei der Markierung auf. Die Grenzen der Flugfelder sollen nach Möglichkeit nicht überflogen werden
    • Pro Pilot ist ein Helfer bei der Markierung erlaubt
    • Piloten welche auf ein freies Flugfeld warten, halten sich im Zuschauerraum vor dem Sicherheitsnetz auf
    • Nach dem Flug die Stromversorgung vom Modell trennen, bei Verbrenner Motor ausschalten, dann das Flugfeld zügig verlassen um es für den nächsten Piloten freizugeben
    • Den Weisungen und Durchsagen der Mitglieder der Xwing-Crew ist stets unverzüglich Folge zu leisten

Der Flugbetrieb wird durch Flugleiter der Xwing-Crew überwacht. Bei grobem oder wiederholtem Verstoss gegen die Flugregeln kann dem Piloten das Armband entzogen werden, und er wird somit vom weiteren Flugbetrieb ausgeschlossen.

Auf keinen Fall das Sicherheitsnetz, den Zuschauerraum, den Parkplatz oder die obere Parallelstrasse überfliegen!

Auf benachbarte Piloten achten! Die eigene Achse parallel zum Sicherheitsnetz nicht überfliegen!

 4 Flugzeiten

Die offizielle Flugzeit für den MätteSmäck sind:

  • Samstag:      09:00 – Open End
  • Sonntag:      09:00 – 17:00

Jeweils durchgehend, ohne Mittagspausen.

5 Notfall

5.1 Ablauf

Im Falle eines Notfalls ist wie folgt vorzugehen:

  1. Sofortiger Abbruch des Flugbetriebes
  2. Verletzte bergen
  3. Erste Hilfe leisten
  4. Alarmieren (Feuerwehr, Sanität, REGA , Polizei)
  5. Unfallstelle sichern
  6. Einweisen (Feuerwehr, Sanität, REGA , Polizei)

5.2 Verletzte bergen

Sofern es die Situation des oder der Verletzten zulässt, sind diese zu bergen und an einem sicheren Sammelplatz zu betreuen. Wenn die Situation eine Bergung nicht zulässt, ist an Ort und Stelle erste Hilfe zu leisten.

5.3 Erste Hilfe leisten

Es sind alle Verletzten mit erster Hilfe zu betreuen. Je schwerer die Verletzung desto höhere Priorität hat der Verletzte (Triage).

5.4 Alarmieren

Telefonnummern:

144         Sanität

118        Feuerwehr

117         Polizei

1414      REGA

 

Auskünfte für Rettungsorgane:

WER                      Wer ruft an

WAS                     Was ist passiert

WO                       Wo ist es passiert

WANN                Wann ist es passiert      

WIE VIEL             Wie viele Verletzte

WEITERES       Weitere wichtige Informationen

5.5 Unfallstelle sichern

Sofern es die Situation zulässt ist die Unfallstelle zu sichern. Das heisst, die Unfallstelle sollte nicht verändert werden und ist im ursprünglichen Zustand zu belassen. Wenn auf Grund von erster Hilfe oder Bergungsmassnahmen doch etwas verändert wird, auf alle Fälle danach so belassen und nichts mehr zurücklegen wie es vorher war. Unfallstelle nach Möglichkeit absperren und nicht mehr betreten.

5.6 Einweisen

Um einen speditiven Rettungsablauf zu gewährleisten sind Einweise-Posten einzusetzen.